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Unsere Familien­geschichte

Familien­geschichte der Fürsten zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg

Die hier aufgezeigte Geschichte gibt Auskunft über die Entwicklung und den Aufstieg des Hauses Löwenstein-Wertheim-Rosenberg bis zur Mediatisierung der Grafschaft Wertheim im Jahre 1806.

Gemälde der Fürsten zu Löwenstein

Friedrich I.

Kurfürst von der Pfalz aus dem Hause Wittelsbach (*1425, +1476), genannt der Siegreiche, übernimmt nach dem Tode des Kurfürsten Ludwig IV. die Vormundschaft über dessen dreizehn-monatigen Sohn, den späteren Kurfürsten Philipp von der Pfalz.

Gleichzeitig wird ihm die Regierungsverwesung übertragen und er erhält die Anerkennung der anderen sechs Kurfürsten als des "heiligen römischen Reiches Erztruchseß und Kurfürst" auf Lebenszeit.

Seinen leiblichen Sohn Ludwig, der am 27.02.1494 in den Reichsgrafenstand erhoben wird, hinterlässt er nach seinem Tode die Grafschaft Löwenstein in Württemberg. Ludwig von Baiern, wie dieser zuerst genannt wird, verstirbt 1524.

Friedrich I.
Friedrich I.

Ludwig III.

Ludwig III. (*1530, +1611) der Enkel des Grafen Ludwig ererbt infolge seiner Ehe mit Anna, der Erbtochter des Grafen zu Stolberg-Königstein-Wertheim die Grafschaft Wertheim und nimmt bereits 1580 den Namen eines Grafen zu Löwenstein-Wertheim an.

Nach dem Tode des Grafen Ludwig III. erfolgt durch Familienrezeß vom 10.10.1611 eine Besitzaufteilung an die Söhne Graf Christoph Ludwig *1568, +1618 und Graf Johann Dietrich (*1584, +1644), die die bis heute bestehenden Linien des Hauses Löwenstein begründen. Graf Christoph Ludwig gilt fortan als Stammvater der evangelischen Linie der späteren Fürsten zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg.

Ludwig III.
Ludwig III.

Graf Johann Dietrich

Graf Johann Dietrich begründet die katholische oder Rocheforter Linie als Stammvater der heutigen Fürsten zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg.

Graf Johann Dietrich
Graf Johann Dietrich

Maximilian Karl Albrecht

Fürst zu Löwenstein-Wertheim-Rochefort

Der erste Fürst aus dem Hause Löwenstein (*1656, +1718)

Die am 3.April 1711 durch Kaiser Joseph I. ausgesprochene Rangerhöhung wurde von dessen Bruder und Nachfolger, Kaiser Karl VI., am 8.Januar 1712 mit dem Fürstendiplom auf die gesamte eheliche Nachkommenschaft erweitert.

Maximilian Karl, der schon früh in kaiserliche Dienste trat, war seit 1684 Wirklicher Reichshofrat und wurde 1699 zum Geheimen Rat der Erblande ernannt. Nachdem Kurfürst Max Emanuel von Bayern 1704 ins Exil gehen mußte, wurde Graf Maximilian Karl von Löwenstein kaiserlicher Administrator in Bayern und übernahm in seiner neuen Fürstenwürde ab 1712 das ehrenvolle Amt des Prinzipalkommissars, die ständige Vertretung des Kaisers im Reichstag.

Maximilian Karl Albrecht
Maximilian Karl Albrecht

Fürst Dominik Marquard

In den späteren Generationen erfolgten für das hohe Haus entscheidende Gebietserwerbungen, insbesondere in Böhmen die Herrschaft Haid.

1721 kaufte Fürst Dominik Marquard von den Grafen von Erbach den Flecken Kleinheubach und ließ dort von dem französischen Baumeister Louis Remy de la Fosse ein Schloß bauen, den heutigen Sitz der fürstlichen Familie.

1730 kaufte Fürst Dominik Marquard vom Grafen Franz von Hatzfeld die Herrschaft Rosenberg, die seit 1803 im Titel der Fürsten zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg offiziell verankert ist.
Der Kampf für die katholische Glaubenslehre und die Verbundenheit mit ihrer Kirche zeichnete alle Fürsten zu Löwenstein aus. Als ein führender katholischer Laie des 19.Jahrhunderts stand Fürst Karl *1834, +1921, dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken als Präsident vor. Sein Sohn, der spätere Fürst Aloys, wie auch dessen Sohn, der spätere Fürst Karl übernahm ebenfalls diese hohe Aufgabe. Damit spielten die Fürsten zu Löwenstein im Zentralkomitee und bei den Katholikentagen genau ein Jahrhundert eine herausragende Rolle.

Fürst Alois Konstantin zu Löwenstein

Der heutige Chef des Hauses, Alois Konstantin neunter Fürst zu Löwenstein, ist mit Anastasia Prinzessin von Preussen, einer Ur-Enkelin des letzten deutschen Kaisers verheiratet.

Fürst zu Löwenstein ist im Finanzdienstleistungssektor in Frankfurt tätig und verwaltet das Stammvermögen des Hauses.

Fürst Alois Konstantin zu Löwenstein
Fürst Alois Konstantin zu Löwenstein

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