Weingut Fürst Löwenstein

Aktuelles

LIEBER WALD - Klimakrise und Waldsterben 2020

In diesem Kurzfilm kommen unterschiedlichste ExpertInnen und BürgerInnen zu Wort. Neben den aktuellen Fakten geht es insbesondere auch um ihre individuelle Betroffenheit. Die Dringlichkeit des nachhaltigen Handelns zur Rettung des Waldes und der Biodiversität wird deutlich, denn die Klimakrise verschärft den Verlust von heimischen Tier- und Pflanzenarten rasant. Nur etwa jeder fünfte Baum in Nordrhein-Westfalen weist keine Schäden auf, die Zahlen sind alarmierend. Unser Wald ist krank, er braucht unsere Hilfe.


Den gesamten Film finden Sie hier

Raimund Friderichs: Auf verlorenem Posten?
Das „neue“ Waldsterben aus der Sicht forstwirtschaftlicher Praxis

Das „neue“ Waldsterben, verursacht durch Stürme, Dürre, massiven Insektenbefall und neuartige Pilzkrankheiten, ist in aller Munde. Neue „Heilsbringer“ machen sich auf den Weg und empfehlen den Waldeigentümern und Förstern, der Wald solle sich selbst überlassen werden. Die Natur wisse am besten, wie sich die Dinge wieder von selbst regulieren.

Von Büchern, die über solche romantischen Weisheiten zu berichten wissen, lässt sich natürlich wohl leben (!), ohne dass den Betroffenen geholfen ist. Bevor ich auf gängige Mythen eingehe, muss ich den Leser mit einigen Fakten konfrontieren.

Gesamten Artikel von Raimund Friderichs lesen

Wildlife Estates Label

Mit dem Erhalten des Wildlife Estates Labels im September 2019 darf die Unternehmensgruppe Fürst zu Löwenstein sich zu den renommierten land- und forstwirtschaftlichen Unternehmen der EU zählen, die mit Landnutzung für aktiv geförderte Artenvielfalt, modern optimierte Nachhaltigkeit und besonders vielfältigen sozialem Einsatz stehen.

Maßnahmenpaket für den Wald

Unser Wald ist in Gefahr! Die Folgen des Klimawandels bedrohen den Wald in seiner Existenz durch Dürre, Hitze, Waldbrände, Stürme und Schadorganismen. Der Klimawandel und die Schadverläufe nehmen an Dynamik zu und haben sich zu einer Herausforderung nationalen Ausmaßes entwickelt.

Die Politik muss jetzt ambitioniert für den Klimaschutz handeln und wirksame Maßnahmen gegen den Klimawandel ergreifen. Unser Wald ist ein wesentlicher Teil der Lösung im Klimaschutz. Zum Erhalt und Erfüllung seiner Klimaschutzleistung sowie seiner vielfältigen Ökosystemleistungen für die Gesellschaft und die nachfolgenden Generationen ist der Wald jedoch selbst an die Folgen des Klimawandels anzupassen! Maßnahmen dafür müssen jetzt auf den Weg gebracht werden, die die Anstrengungen und Leistungen der Waldbesitzenden aller Waldbesitzarten unterstützen und honorieren.

Mehr über die Forderungen des Deutschen Forstwirtschaftsrates lesen

Klimaziele erreichen – Wald erhalten,
Ökosystemleistungen des Waldes honorieren!

Das auf der Weltklimakonferenz in Paris 2016 formulierte Ziel, den Anstieg der weltweiten Durchschnittstemperatur auf deutlich unter 2°C gegenüber vorindustriellen Werten zu bremsen, ist erheblich in Gefahr. Die Bundesregierung hat mit dem Klimakabinett ein Gremium geschaffen, das auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse ressortübergreifend Lösungen erarbeiten soll. Dabei wird der Wald eine wichtige Rolle spielen müssen, zum einen als größter CO2-Speicher, zum anderen als direkt betroffenes Ökosystem.

Alle bisherigen Klimaszenarien beruhen auf der optimistischen Annahme, dass die Wälder, wie wir sie heute kennen, erhalten bleiben. Der Klimawandel zeigt jedoch, dass unsere Wälder gegenwärtig stark unter Druck stehen. Dieser Trend muss unbedingt umgekehrt werden, andernfalls verstärkt sich die Dynamik des Klimawandels.

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Pressemitteilung
Familienbetriebe Land und Forst: Klimakabinett muss den Klimaschützer Wald stärken

Berlin, 18. September 2019. „Wenn das Klimakabinett Emissionen wirksam senken will, darf sie den Wald nicht außer Acht lassen. Mit seiner Funktion als CO2-Senke trägt er maßgeblich zur Reduzierung unseres CO2-Ausstoßes bei. Deshalb muss die Bundesregierung den Klimaschützer Nr. 1 jetzt aktiv stärken und die CO2-Speicherleistung des Waldes zukünftig honorieren“, fordert der Vorsitzende der Familienbetriebe Land und Forst Max von Elverfeldt.

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