Wald & Mensch
"Dies ist eine alte Landschaft. Die gibt es gar nicht mehr: Hier ist die Zeit stehengeblieben.
Wenn Landschaft Musik macht: Dies ist ein deutsches Streichquartett."
Kurt Tucholsky, 1927
Die Wälder des Fürstenhauses Löwenstein-Wertheim-Rosenberg liegen in den sagenumwobenen, geheimnisvollen Landschaften des Spessarts und des Odenwaldes, deren eigentümlicher Zauber Kurt Tucholsky zu oben zitierter Aussage veranlasste.
Die auf großer Fläche vorherrschenden Buchen-Altbestände, die Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten sind, symbolisieren den vom Fürstenhaus Löwenstein seit Generationen praktizierten rücksichtsvollen Umgang mit der Natur.
Ausgedehnte Wälder mit den berühmten Spessart-Eichen und zahlreiche ehrwürdige Buchen, Fichten, Kiefern, Lärchen und Douglasien verleihen in ihrer stillen, unaufdringlichen Erhabenheit diesen alten Waldlandschaften ihre typische, unverwechselbare Prägung.
Auf einer Fläche von rund 7000 ha schützt und nutzt die fürstliche Forstverwaltung das komplexe Ökosystem Wald im Bewußtsein der damit verbundenen Verantwortung für Natur und Mensch.
Durch naturnahe Waldpflege wird auf die ökologische und kulturelle Bedeutung des Waldes besondere Rücksicht genommen und sein Erhalt für künftige Generationen gesichert.